copy/visual_copy(33) Sprache: Deutsch


Visual Copy

Visual Copy
Version1.0.0.0
Größe [KiB]16
SHA256dda064630f89d53badb417fc37ee7a3816ab3c17bc92c45cb36c2b86d7374d08
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Beschreibung

Das in MDVL als vcp enthaltene Visual Copy behob die Probleme mit großen Dateien, die copy/fast_copy(33) hatte und bot wieder viele Fortschrittsanzeigen an. Anders als die typischen Copy-Versionen zuvor hatte Visual Copy keine grafische Benutzeroberfläche, sondern ließ sich ausschließlich auf dem Terminal nutzen. Zusätzlich zu den bekannten Anzeigen, die bei Visual Copy wesentlich genauer waren, als bei Copy 2, bot das Programm noch ein Diagramm, welches zeigte, wie schnell gerade die Datenübertragung lief. Visual Copy bediente sich ähnlich wie copy/fast_copy(33) oder cp -R, hatte aber eine wichtige Besonderheit, die ähnlich wie bei rsync funktionierte: Man konnte das Quellverzeichnis mit einem abschließenden Slash angeben, um den Inhalt des Quellverzeichnisses in das Zielverzeichnis zu übertragen. Mit herkömmlichen UNIX-Befehlen lässt sich das nur umständlich über cpio oder POSIX-`pax` erreichen, wodurch Visual Copy hier neben den Anzeigen einen weiteren Mehrwert bot. Wie alle Vorgängerversionen erstellte das Programm neue Dateien nicht mit den richtigen Dateiattributen und Symlinks wurden als das kopiert, auf das sie verwiesen. Die Abbildung zeigt Visual Copy beim Kopieren. Der Kopiervorgang ging bei Erstellung des Screenshots nicht allzu lange, weshalb man auf der rechten Seite nur den Anfang des Diagrammes sieht. Dieses setzt sich im Laufe der Zeit bis nach ganz links fort und verschwindet dort aus dem Bild. Damit kann man die Geschwindigkeit der letzten 79 Sekunden ablesen.

Visual Copy
Visual Copy

Mit Hilfe des Diagrammes konnte man auch gut die Schreibgeschwindigkeitseinbrüche bei USB-Sticks sehen, wenn man mit Visual Copy einige Dateien daraufkopierte. Häufig gab es dann große Berge im Diagramm, wenn das Betriebssystem die Daten in den Cache schrieb und leere Stellen, wenn der Cache geleert wurde. Weil Visual Copy ein Java-Programm war, gab es allerdings keine Möglichkeit, den Kopiervorgang synchronisiert durchzuführen.


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