databackup(32) Sprache: Deutsch


Databackup

Übersicht

Das Script databackup dient unter MDVL als Frontend für das aktuellste Sicherungsprogramm. Im Folgenden werden die historischen Vorversionen bis zum heutigen Databackup 3.1 beschrieben.

Vor Databackup

Bevor das Script databackup hieß, gab es schon zwei weitere MDVL Sicherungsscripte.

Bakup Script 1
Bakup Script 1 setzte auf eine Kommandozeilen-Grafik über das Programm dialog und erstellte komprimierte .tar.gz Dateien aus den Unterordnern von /data/Daten
cxml_bak
Mit cxml_bak, konnten einfache CXML Sicherungen erstellt werden. Dabei wurden für jeden Ordner in /data/Daten, eigene Meta-Dateien erstellt. Das Script nutzte backup/bakup_3(33).

Databakup 1

Databakup 1 erstellte 7-Zip Backups und nutzte nicht mehr das Programm dialog, sondern ein einfaches Kommandozeileninterface. Weil es keine Dateien mehr von diesem Programm gibt, kann auch keine bessere Beschreibung gegeben werden.

Databakup 2

Databakup 2 war ein von Grund auf neu geschriebenes Datensicherungsscript und hatte deutlich mehr Funktionen als seine Vorgänger. Die Sicherungen wurden wieder als 7-Zip Dateien gespeichert und konnten jetzt auch mit einm Passwort verschlüsselt werden. Zusätzlich wurden Sicherungen der Screen Index Statistiken (~/.mdvl/screenindex/db) und der Pidgin Logs angefertigt. Bei der großen Datensicherung, bei der zusätzlich die Daten aus /data/programs und /data/vm gesichert wurden, konnten nun auch bestimmte Dateitypen komprimiert werden.

Es gab eine Möglichkeit, das Programm anzupassen, indem man den Inhalt der Variablen db_configuration veränderte und es konnten wärend der Datensicherung Statusinformationen angezeigt werden. Zusätzlich speicherte Databakup 2 die Konfiguration und eine kopie des Programmes zusammen mit der Sicherung und verhinderte so Versionsprobleme.

Eine weitere Neuerung war der emergency modus, mit dem man besonders schnell eine Sicherung im .tar Format anlegen konnte, z. B. wenn die Festplatte kurz davor war, den Geist aufzugeben.

Die erste Abbildung zeigt das Terminal, aus dem Databakup gestartet wurde. Es sind nur wenige und nicht sehr ausführliche Statusinformationen zu erkennen. Ín der zweiten Abbildung wird der Status über des im ersten Terminal beschriebene Kommando angezeigt. Man kann nun sehen, welche Dateien gerade komprimiert werden und wie groß die Sicherung bisher ist. Außerdem wird die Arbeitsspeichernutzung angezeigt.

Das Terminal aus dem Databakup 2 gestartet wurde
Das Terminal aus dem Databakup 2 gestartet wurde

Das Databakup 2 Statusfenster
Das Databakup 2 Statusfenster

Databackup 2.1

Databackup 2.1 hatte gegenüber der Vorversion nur marginale Funktionserweiterungen, nutzte aber jetzt ein deutlich Prozessorintensiveres 7-Zip Kommando zur Datensicherung. Außerdem konnte das Programm automatisch Partitionen einbinden (mounten), um die Datensicherung auf ein einziges Kommando zu reduzieren. Die Syntax blieb ähnlich. Dennoch wurde das Programm volständig neugeschrieben und verfügte nun über eine Konsolenoberfläche, die mit Hilfe des Linux Programmes dialog realisiert wurde. Anders als frühere Ma_Sys.ma Datensicherungsscripts (wie z. B. Bakup Script 1, siehe oben) konnte das neue Databackup aber auch arbeiten, wenn kein dialog Kommando installiert war. Den Fortschritt musste man nun nicht mehr über ein extra Fenster beobachten, sondern man bekam eine richtige Fortschrittsanzeige.

Terminal mit Databackup 2.1 bei der Datensicherung
Terminal mit Databackup 2.1 bei der Datensicherung

Erstmalig wurde auch das fehlerhafte Wort Bakup durch das korrekte Backup ersetzt.

Databackup 3

Databackup 3 führte erstmalig verschiedene Datensicherungsansätze zusammen, es wurde mit MDVL in Packages eingeführt, um die Zugriffsberechtigungen und Symlinks korrekt zu speichern, was für das Packaging-System nötig war. Das inrementelle Backup bei jedem Herunterfahren des Systemes wurde in Databackup 3 integriert. Dennoch hatte Databackup 3 weniger Funktionen, als sein Vorgänger, sollte dafür aber deutlich einfacher zu benutzen sein und ebenfalls sehr zuverlässig funktionieren.

Erstmalig konnte Databackup auch komplett das Backup auf einen WebDAV-Server übernehmen, leider stellte sich kurz nach der Fertigstellung von Databackup heraus, dass der WebDAV Speicher von mydrive(36) das Packaging-System zu klein war und daher nicht mehr für das vollständige Databackup eingesetzt werden konnte.

Databackup 3.1

Databackup 3.1 stellte eine ähnliche Funktionalität wie Databackup 3 zur Verfügung, verwendete dazu aber jetzt jmbb(32), wodurch sich die Sicherungen auf externe Speichermedien deutlich beschleunigten (von 40 auf 5 Minuten). Zum Online-Backup wurde jetzt Google-Drive eingebunden, welches genügend Speicher für die angewachsene Datenmenge bot.


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